​Die unbewusste Herrschaft Deiner Emotionen über Deinen Lernerfolg...

Vor einigen Jahren habe ich eine Rede im Internet gefunden, die mich beim Lesen wie elektrisiert hat. Plötzlich wurden mir zwei Dinge klar, die ich bis dahin nie richtig verstanden hatte:

  1. Warum haben so viele Menschen Schwierigkeiten, neue Informationen in den Kopf zu bekommen?

  2. Warum klappt das auf der anderen Seite auf meinen Speedlearning-Workshops so gut?

Denn wenn ich ehrlich bin – am Anfang habe ich die völlig aus dem Bauch heraus geleitet und

hatte keinen wirklichen Durchblick WARUM einiges funktioniert hat und anderes nicht.


Aber diese Mitschrift einer Rede von Prof. Dr. Dr. Gerhard Roth vor dem Niedersächsischen

Landtag am 25. Januar 2000 klärte das plötzlich auf.


Und da der Prof. Roth zu den ganz wenigen übrig gebliebenen Universalgelehrten in Deutschland gehört und außerdem einer der wichtigsten Gehirnforscher überhaupt ist, kann er das natürlich viel besser erklären als ich.


Er schreibt zum Beispiel:


​Die unbewusst ablaufenden Prozesse der Bedeutungs- oder Wissenskonstruktion sind von vielen Faktoren abhängig, von denen die meisten durch ein System vermittelt werden, das in der kognitiven Psychologie lange Zeit überhaupt nicht existierte, nämlich das limbische System. Dieses System vermittelt Affekte, Gefühle und Motivation und ist auf diese Weise der eigentliche Kontrolleur des Lernerfolgs.


​Dies wirklich zu verstehen, ist deshalb so extrem wichtig, weil diese Erkenntnis unsere Lernmethoden völlig auf den Kopf stellt und erklärt, warum die Schulmethoden nicht gut funktionieren können....

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Darum habe ich Dir hier einen Ausschnitt als PDF vorbereitet und wenn Du den jetzt gleich liest, dann behalte dabei immer die Fragen im Kopf...


„Wann lerne ich was, wann nicht, wann gut und wann bin ich abgelenkt und
​in welchen Situationen landet am Ende doch nichts im Gedächtnis“?


Die Kernaussage ist folgende:


Wenn ich mir zum Beispiel vornehme, etwas zu lernen, dann geht dieser
Entschluss nicht direkt in die Teile des Gehirns, die das ausführen sollen,
sondern läuft erstmal durch eine unbewusste Kontrollinstanz.


Und die entscheidet dann für mich, was als nächstes passiert oder nicht.


Aber wie gesagt, Roth kann das besser darstellen – wenn Du den Text gelesen hast, dann komm wieder zurück und ich zeige Dir, mit welchem Trick Du trotzdem gut lernen könntest, ok?

(Ich verspreche Dir, ich warte so lange :-)

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Wieder da? Super.


Wissenschaftler finden meist heraus WIE etwas im Hintergrund funktioniert, aber sie sagen

einem selten, was man dann genau TUN sollte...


Die Schlussfolgerung aus diesen Erkenntnissen der Neurowissenschaften ist eindeutig (und das

hat sich übrigens bei uns auch schon tausendfach in der Praxis bestätigt):

Du musst Deine Emotionen VOR dem Lernvorgang verändern,

sonst speichert Dein Gehirn wichtige Informationen nicht richtig ab!

​Du glaubst mir nicht? Hier ist der Beweis...denk' mal kurz über folgende Frage nach...


Wo warst Du am 11. September 2001?

Ich weiß es noch wie heute – ich saß in Gummersbach in meinem Büro (damals war ich freier

Radiojournalist für die ARD) und schrieb an einem Beitrag, als ich die ersten Nachrichten von

den Flugzeugen hörte, die von Terroristen in die TwinTowers in New York gesteuert wurden...aus dem Radio meines Kollegen auf der anderen Seite des Büroflurs.


Es war ein bewölkter Nachmittag und ich hatte gerade Mittag gegessen.

Diese Szene ist mir immer noch glasklar vor Augen – ich erinnere mich an jede Menge Details.

Warum?


Weil die Informationen über das Thema mit einer extrem starken Emotion verbunden sind und

ich vermute, Du weißt auch noch, wo Du an dem Tag warst.


Starke Emotionen verankern neues Wissen, weil sie die Informationen „energetisch“ aufladen.


Das ist gut zu wissen - allerdings bei negativen Emotionen  leider keine praktische Hilfe für’s

Lernen, weil wir ja schlecht aus jeder neuen Information eine „Katastrophen-Emotion“ machen

können.


Außerdem wird dieses neue Wissen dann an der falschen Stelle im Gehirn abgespeichert und das nützt uns auch nicht viel. Dazu gleich noch mehr...


Aber es gibt einen Weg, „künstlich“ positive Emotionen herzustellen, obwohl die eigentlich

unbewusst gesteuert werden.


Ich glaube Abraham Lincoln war’s, der mal sinngemäß mal gesagt hat:


„Wenn ich 5 Stunden Zeit hätte, einen Baum zu fällen, dann würde ich 4 davon verwenden, um

meine Säge zu schärfen“


Ganz so extrem würde ich das beim Thema Lernen nicht sehen, aber dass Du bis zu 10x besser

lernen könntest, wenn Du Deine Emotionen VORHER richtig einstellst, daran gibt es überhaupt

keinen Zweifel.


Mit Motivation, Forschergeist und Begeisterung lernt’s sich schneller.


Auch beim Thema Steuerrecht (nur mal als Beispiel für ein „trockenes“ Thema).


Die beiden magischen Tricks, um das hinzubekommen, sind einmal Entspannung, aber noch viel wichtiger: Sinn herstellen.


Und das geht durch Fragen – oder anders ausgedrückt: Selbststeuerung.


(Steve Jobs hat mal gesagt – „Selbststeuerung ist der Weg zur Meisterschaft...“)


Man könnte das auch „Active Learning“ nennen.


Das führt Dich aus dem „ich muss“ (weil das da so steht, weil der Prof/Chef das gesagt hat) ins

„ich will“ (weil ich herausbekommen habe, was mir das nützt in meinem Leben).


Das Schwierige an dieser Herausforderung ist allerdings, dass Deine Emotionen sich unbewusst entwickeln und sich deswegen nicht bewusst steuern lassen (sonst wären Sie ja nicht unbewusst :-).


Aber wir haben über die Jahre einen Prozess entwickelt, der aus ​wenigen Schritten in der

richtigen Reihenfolge besteht, die so klein sind, dass man die dann doch bewusst steuern kann.

Und darüber erreichen wir, dass danach jeder hochmotiviert ist, BEVOR sie oder er mit dem

Lernen beginnt.


Es gibt zwei Hautpgründe, warum dieses C9-System funktioniert:

1. Es macht aus dem Lernen einen Prozess in kleinen Schritten, die Spaß machen, über die Du Kontrolle hast und darum kannst darüber 

2. auch Deine Emotionen bewusst steuern (​um aus Widerstand Begeisterung zu machen), obwohl die Emotionen ja eigentlich unbewusst gesteuert werden.


Das ist das Geheimnis von erfolgreichem Lernen in einem Tempo, das die wenigsten hinbekommen.


Wenn man das nämlich nicht so macht, dann passiert folgendes:


„Ich habe das Lernen für meinen neuen Beruf 10 Jahre vor mir hergeschoben, weil ich davor so

große Angst hatte. Als ich mich dann endlich durchgerungen hatte, war’s auch tatsächlich

furchtbar. Ich habe in meine Bücher geschaut und gelesen und gelesen, und am nächsten Tag

war alles wieder weg.“


Beate war Sekretärin in einer Berufsschule und hatte schon lange das Gefühl, dass das nicht der richtige Ort für Sie war. Aber vor dem neuen Traumberuf steht halt meist eine Prüfung und

davor ein großer Lernberg und der schien ihr unüberwindbar.


Anderes Beispiel: Björn Schwan. Student der Umweltingenieurswissenschaft an der RWTH

Aachen. Für ihn lief’s früher so lala im Studium und jetzt sind zwei Dinge passiert, die Dich

möglicherweise wirklich inspirieren könnten – aber schau mal selbst...

Statt 4 Wochen stressiges Lernen mit 600 Lernkarten – eine Woche Spaß, 20 CLMaps und eine 1

in der Prüfung...


Übrigens – das Ende der Geschichte von Beate ist eine mit Bravour bestandene

Heilpraktikerausbildung und eine eigene erfolgreiche Coachingpraxis. Die Berufsschule hat sie

schon seit Jahren nicht mehr von innen gesehen.


Der Grund für den Erfolg der beiden? Sie haben


1. ihre Gefühle verändert, BEVOR sie mit dem eigentlichen Lernen angefangen hat...und außerdem...​die richtigen Schritte in der richtigen Reihenfolge angewandt...


​Aber bevor ich Dir zeige, wie Du das auch anwenden könntest, vorher noch schnell ein ​krass wichtiger Aspekt - die Grundlage für Active Learning und es hat noch nie jemand wirklich erfolgreich etwas gelernt, der diesen Punkt nicht verstanden hat...

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